Den Beitrag gibt's in dera Sproch no ned.

PFAS existieren quasi für die Ewigkeit. Die Natur kann PFAS nicht abbauen. Mensch und Tier nehmen die Stoffe aus dem Magen-Darm-Trakt in das Blut auf, dort verteilen sie sich bevorzugt in den inneren Organen wie Leber, Niere und Lunge. Sie sind plazentagängig und wurden auch in der Muttermilch nachgewiesen. Einige Fachleute vermuten ein erhöhtes Risiko durch PFAS für Asthma, Schilddrüsenerkrankungen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sowie für Hoden- und Nierenkrebs. Reihenuntersuchungen zeigen auch ein verspätetes Einsetzen der Pubertät sowie Veränderungen an den Fortpflanzungsorganen.
Eine hohe PFAS-Konzentration im Blut steht auch im Zusammenhang mit erhöhtem Cholesterol, negativen Effekten in der Schilddrüse und im Hormonhaushalt sowie mit verringertem Geburtsgewicht von Babys. Besonders die zu den PFAS gehörenden Substanzen PFOA und PFOS sind gefährlich: Sie können die Wirkung von Impfungen vermindern und gelten laut einem Bericht des Wissenschaftsmagazins Spektrum als krebserregend.