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Osmose Filter als Schutz gegen Ursache für häufigste Krebserkrankung bei Männern.
Wissenschaftler haben im Leitungs- und Flaschenwasser zwei chemische Stoffe als mögliche Ursache für die häufigste Krebserkrankung bei Männern gefunden: Prostatakrebs. Redaktionen wie Focus online, taz, und viele andere im Land berichteten teils mit unangemessen alarmierenden Schlagzeilen über dieses Ergebnis. - Immerhin öffnen diese wichtigen Erkenntnisse endlich Wege für effektive Schutzmaßnahmen!
Die Nachweise stammen aus einer Studie des Barcelona Institute for Global Health, die in der Fachzeitschrift „Environmental Health Perspectives“ veröffentlicht wurden, was so viel bedeutet, dass dieser Arbeit der offizielle Segen der Wissenschaft zuteil wurde.
Die Forscher fanden heraus, dass Leitungs- und Flaschenwasser durch die/ hohe Verunreinigung durch Nitrat und Trihalogenmethanen (THM) das Problem verursache. Nitrat gerät über Stickstoffdünger, der in der Landwirtschaft eingesetzt wird, ins Grundwasser, THM ist ein Nebenprodukt der Trinkwasserdesinfektion durch Chlor. Beides gehöre zu den häufigsten Verunreinigungen im Wasser. Der Nitratgehalt nehme im Wasser durch intensive Landwirtschaft weltweit zu.
Wer im Durchschnitt bereits mehr als nur 14 Milligramm Nitrat pro Tag in seinem Leben über Wasser aufnimmt, hat der Studie zufolge eine 1,6 Mal höhere Wahrscheinlichkeit Prostatakrebs zu entwickeln. In Deutschland sind immer noch 50mg Nitrat pro Liter zulässig, obwohl bereits mehrere Studien und Experten auf die gesundheitlichen Gefahren bei diesem hohen Wert verweisen. So auch die Leiterin der aktuellen Studie, Carolina Donat-Vargas, sie warnt in einer Pressemitteilung vor dem zu hoch erlaubten Nitratwert:
"Die Risiken im Zusammenhang mit der Aufnahme von Nitrat über Wasser werden bereits bei Menschen beobachtet, die Wasser mit Nitratwerten konsumieren, die unter dem von den europäischen Richtlinien zuläss,igen Höchstwert liegen, der 50 mg Nitrat pro Liter Wasser beträgt."
Das Umweltbundesamt meldet auf seiner Website sogar: „In Deutschland weisen ca. 17 Prozent der Messstellen des repräsentativen EUA-Grundwassermessnetzes (Messnetz für die Berichterstattung an die Europäische Umweltagentur) Nitratgehalte über dem Schwellenwert von 50 mg je Liter auf.“
Zudem interessant bei den Ergebnissen der Studie war, dass der Zusammenhang zwischen der Nitrat-Aufnahme und Prostatakrebs nur bei Probanden nachgewiesen werden konnte, denen es in der Ernährung an Ballaststoffen, Obst, Gemüse und Vitamin C mangelte. Donat-Vargas Begründung dafür: "Antioxidantien, Vitamine und Polyphenole in Obst und Gemüse können die Bildung von Nitrosaminen - Verbindungen mit krebserzeugendem Potenzial - im Magen hemmen." Vitamin C habe eine signifikante Antitumoraktivität gezeigt, Ballaststoffe würden den Darmbakterien helfen, den Körper vor Giftstoffen zu schützen.
An dieser Stelle ein Hinweis der truu-Redaktion: In jeder deutschen Apotheke erzählt man dir dein Tagesbedarf an Vitamin C sei mit „einer Messerspitze“ (ca. 220mg) gedeckt. Der Lebensmittelverband Deutschland empfiehlt für einen Erwachsenen Mann 110 mg/Tag Der berühmte Chemiker Linus Pauling (der einziger Mensch der zwei Nobelpreise in zwei unterschiedlichen Kategorien bekam die er mit keinem teilen musste) nahm mit 15 – 18.000 mg Vitamin C pro Tag das 60 bis 70-fache. Er wurde bei vollständigem Erhalt seiner geistigen Leistungsfähigkeit 93 Jahre alt. Fast schon kurios: Er starb ausgerechnet an Prostatakrebs, wurde aber 35 Jahre älter als seine Kollegen. Ausserdem ist bekannt, dass Risikofaktoren wie Alter und familiäre Veranlagung bei Krebs ebenfalls eine Rolle spielen.
Lese hier: Bereits erhöhtes Krebsrisiko bei 3,87mg Nitrat pro Liter Trinkwasser.
Forscher warnen vor erhöhtem Krebsrisiko durch LeitungswasserProstatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern. Auch wenn Risikofaktoren wie Alter und familiäre Veranlagung eine Rolle spielen, die genauen Ursachen sind bis dato unbekannt. Eine neue Studie zeigt, wie Leitungswasser das Risiko erhöh