Bu makale henüz bu dilde mevcut değil.
Niemals zuvor war der Mensch in seiner Geschichte einer so breiten Front von Angriffen, Belastungen, Irritationen und Manipulationen seines Hormonsystems ausgesetzt wie heute und täglich werden es mehr.
Hormone, hormonwirksame Chemikalien und Medikamente im Wasser, in der Luft, in unserem Essen und in der Umwelt, wirken täglich auf uns ein. Ganz besonders bereits vor der Geburt.
Die Pharmazeutische Zeitung zitiert die Studie eines kanadischen Forscherteams vom Frühjahr 2022: „Tausende Moleküle stehen im Verdacht, den Hormonhaushalt zu stören“. Eine wachsende Zahl von Studien hat gezeigt, dass die Exposition gegenüber diesen Umweltschadstoffen während der Schwangerschaft zu mittel- und langfristigen Gesundheitsproblemen sowohl bei der Mutter als auch beim Fötus führen kann. Der Lebensabschnitt einer Schwangerschaft ist ein Zeitfenster mit großen physiologischen Veränderungen für Mutter und Kind. In dieser Zeit komplexer Prozesse, reagieren beide empfindlich auf Störungen durch externe Schadstoffe.
Die Pharmazeitung empfiehlt deshalb Leitungswasser, statt Wasser aus Plastikflaschen zu trinken. Doch führt Leitungswasser ohne ein hochwirksames Wasserfiltersystem, wie z.B. einen Osmose Filter quasi „vom Regen in die Traufe“. Leitungswasser beinhaltet zwar in der Regel weniger Mikroplastik und Plastikweichmacher (Phthalate), doch ist der Wasserkreislauf der Erde bereits so stark kontaminiert, dass Hormone in den „unberührtesten“ Bergseen der Schweiz Probleme bereiten. Zu 80-90% werden dort nur noch weibliche Fische gefunden, so dass Männchen regelmäßig künstlich dazu gegeben werden müssen.
Die Zeitschrift Deutscher Apotheker schreibt am 26.05.2022 „Nicht nur das Sexualhormonsystem scheint betroffen zu sein. So wurde auch gezeigt, dass Plastikweichmacher (Phthalate) als Adjuvanzien (Wirkverstärker) wirken und in Gegenwart eines Allergens auch Atemwegs- und Entzündungsreaktionen fördern können.“
Einige Plastikweichmacher wurden als Verursacher bereits verboten, doch ihre Gifte sind weiterhin im Wasser existent und Hunderte weitere sind noch im Umlauf.
2009 stellte die US-Forscherin Kembra Howdshell in einer Studie fest:
Setzt man schwangere Versuchstiere dem Einfluss von Plastikweichmachern aus, kommt es bei männlichen Föten zur Veränderung der Hormonproduktion in den Hoden. Die Hoden produzieren weniger Testosteron, was zur verringerten Ausprägung der Männlichkeit führt. Bei einem weiblichen Fötus verringert der Einfluss von Phthalaten die Fruchtbarkeit. Kembra Howdshell erhielt 2019 den F. Clarke Fraser Preis für Nachwuchsforscher der Gesellschaft für Forschung und Prävention von Geburtsfehlern.
Weichmacher sind bei weitem nicht der einzige Angriff, dem das Hormonsystem ausgesetzt ist.
Durch das Abwasser sind in unseren Gewässern auch Rückstände von Antibabypillen, Medikamentenrückstände sowie Hormone und Medikamente aus der Viehzucht, wie auch Mikroplastik und Chemikalien der Industrie nachweisbar, von denen es Jahr für Jahr mehr werden. Weder die Wechselwirkung dieser Stoffe ist erforscht noch die Langzeitwirkung.
Gibt es einen Schutz?
Eine Kontamination durch die Luft, das Essen, Kleidung und Kosmetika lässt sich bestenfalls einschränken. Eine sichere Lösung gegen eine Aufnahme hormonverändernder Stoffe existiert allerdings im Falle von Trinkwasser. Ein professionelles Umkehrosmose-Filtersystem kann so gut wie zu 100% vor der Aufnahme dieser Stoffe durch Wasser verhindern und bietet gleichzeitig den Vorteil, den Körper mit zellverfügbarem, also dem idealen Reinigungs- und Transportmittel für Deine Zellen, zu versorgen.
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