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Mineralbrunnenbesitzer rücken nach Angriffen vor

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Schwere Verluste für Wasserwerke an zwei Fronten verbieten Aussagen über Trinkwasser!

A) Seit April 2021 darf Trinkwasser nicht mehr als „gesund“ beworben werden.
(Landgericht Landshut AZ 1 HK O 2132/20) vom 14. April 2021)

B) Seit Dezember 2020 darf Trinkwasser nicht mehr als „bestkontrolliertes Lebensmittel“ bezeichnet werden.
(Landgericht Hannover AZ 18 O 178/19 vom 07.12.2020)

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) konnte das Landgericht Landshut davon überzeugen, dass natürliches Mineralwasser und Trinkwasser aus der Leitung als Lebensmittel in einem wettbewerblichen Verhältnis stehen. Dieser „Schachzug“ war Voraussetzung, um den Wasserwerken die Aussage zu verbieten, Trinkwasser sei „gesund“. Seit diesem Urteil greift das Wettbewerbsrecht. In der Konsequenz bedeutet dies, dass sich Wasserversorgungsunternehmen an die wettbewerbsrechtlichen Vorschriften halten müssen und ihr Leitungswasser nicht mehr als „gesund“ bewerben dürfen.

Ein Schlag vergleichbarer Größenordnung gegen die Trinkwasserversorger in Deutschland gelang dem VDM bereits im Dezember 2020.
Die Flaschenwasserabfüller nahmen den Wasserwerken erfolgreich die rechtliche Grundlage für die Aussage: „Trinkwasser ist das bestkontrollierte Lebensmittel“. Unter der Auflistung der Begründungen für diese Entscheidung heißt es im Urteil laut einem Blog einer Frontgruppe der Mineralwasserindustrie: „Mit der einseitig positiven Darstellung durch den Wasserversorger wird die trügerische Sicherheit auf Seiten des Abnehmers suggeriert, er könne sich bedingungslos auf die Qualität des abgenommenen Leitungswassers verlassen.“

Auf der Website des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit findet sich deshalb nicht mehr die Wortwahl „bestkontrolliertes Lebensmittel“ sondern nur noch die Aussage: „Wasser – Ein besonders streng kontrolliertes Lebensmittel“.

Die Verbraucherzentrale Hamburg scheint von diesem Angriff nichts mitbekommen zu haben. Sie wiederholt auf Ihrer Website seit Juli 2022 weiterhin die untersagte Aussage über Trinkwasser. Die Hamburger Verbraucherschützer überraschen mit der Verbreitung von Fehlinformationen nicht all zu sehr, denn auch beim Thema Wasserfilter scheinen sie den ein oder anderen „Schuss nicht gehört“ zu haben.
In der selben Meldung, in der der Verbraucherschutz Hamburg den seit fast zwei Jahren verbotenen Mythos über Trinkwasser verbreitet, behauptet er auch diese irreführende Aussage: „Wasserfilter filtern auch die gesunden Bestandteile des Leitungswasser“. Führende Wissenschaftler der Welt belegen das Gegenteil; sie haben wiederholt festgestellt und bewiesen, dass möglichst reines, am besten sogar ultrareines Wasser für den menschlichen Körper am besten ist. Dr. Charles Mayo (1865 - 1939) von der Mayo-Klinik in den USA, ist nur einer von ihnen. Er sagte: „Die Wasserhärte (anorganische Mineralien in Lösung) ist die eigentliche Ursache vieler, wenn nicht aller Krankheiten, die auf Gifte im Darmtrakt zurückzuführen sind. Diese harten Mineralien gehen von den Darmwänden aus und gelangen in das Lymphsystem, das alle seine Produkte an das Blut abgibt, das sich wiederum in alle Teile des Körpers verteilt. Dies ist die Ursache für viele menschliche Krankheiten."

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Gerichtsurteil: Natürliches Mineralwasser und Leitungswasser stehen als Lebensmittel im Wettbewerb Trinkwasser darf nicht einfach…Bonn/Landshut/Hannover (ots) - Natürliches Mineralwasser und Trinkwasser aus der Leitung stehen als Lebensmittel in einem wettbewerblichen Verhältnis zueinander....
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Atualizado em 04/09/2022 · Versão 1
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