Bu makale henüz bu dilde mevcut değil.
Wir haben für Euch einen Blick in die aktuelle „Nationale Wasserstrategie des Bundesamts für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)“ geworfen. Diese 76 Seitige Sachvorlage beschreibt die Ziele und Maßnahmen des BMU, die bis zum Jahre 2050 in Deutschland erreicht werden sollen. Der Entwurf wurde nach zweijähriger Ausarbeitung im Juni 2021 von der damaligen Umweltministerin Svenja Schulze vorgestellt und gilt als Grundlage für weitere Diskussionen und Abstimmungen. Unten findet Ihr den Link zum Original.
Deutschland gehört zwar zu den wasserreichsten Ländern, das Bundesamt geht aber nach drei aufeinander folgende Trockenjahre davon aus, dass die Auswirkungen eines veränderten Klimas in den nächsten Jahren und Jahrzehnten regional zu einem Mangel an Wasser führen könnte. Das BMU möchte Schäden und Nutzungskonflikte mit einem "Aktionsprogramm" vermeiden, welches in dieser Wasserstrategie auch vorgeschlagen wird.
Das Ziel des Ministeriums für 2050 lautet:
Sauberes Wasser ist in Deutschland ausreichend verfügbar, überall und jederzeit. Außerdem soll der Wasserhaushalt gegen Klima-Extreme gewappnet sein. Landschaft und Böden sollen als natürliche Wasserspeicher fungieren. Uferbereiche von Seen und Flüssen sowie Auen, Altarme und Senken sollen naturnah gestaltet sein und wieder als natürliche Rückhalteräume und Puffer bei Hochwasser und Speicher für niederschlagsarme Phasen dienen. Moore sind zu renaturieren und für ausreichende Grundwasserneubildung soll bis 2050 ebenfalls gesorgt sein.
U.a. möchte der Staat, dass insgesamt weniger Wasser verbraucht wird, dazu soll z.B. die Wassernutzung gezielt kontrolliert werden. Um dafür Anreize zu schaffen, prüft das BMU die Einführung von bundeseinheitlich geregelten „Wasserentnahmeentgelte“ sowie das Potential „smarter“ Wassertarife. So soll Wasser für Nutzer zu Tageszeiten, wenn die Nachfrage gering ist, kostengünstiger sein. Wer z.B. den Garten spät abends wässert oder die Waschmaschine so programmiert, dass sie nachts läuft, soll weniger für sein Wasser bezahlen.
Positiv liest sich die Idee von „wassersensiblen Städten“. Diese sollen grün sein und sollen
viele unversiegelte Flächen haben, um die Speicherung und Nutzung von Regenwasser zu ermöglichen. Sie sollen Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen und für Abkühlung sorgen.
Der Plan ist aber auch die Aufstellung von Regeln für den Umgang mit „Nutzungskonflikten“ bei anhaltender Trockenheit. Erstmalig ist sogar die Rede davon, dass eine Wassernutzungshierarchie festgelegt werden soll. Nachdem es offenbar auch um verschärfte staatliche Kontrollen einer der wichtigsten Lebensgrundlagen für alles Leben geht, werden wir die Entwicklung dieses Projektes im Auge behalten und auf diesem Kanal weiter darüber berichten!
Die Welt spielt momentan zwar etwas verrückt doch von einem größeren Trinkwasserproblem durch „Wassermangel“ gehen wir in Deutschland nicht aus. Wahrscheinlicher könnte dies durch einen Stromausfall verursacht werden.
Wer unter jeglichen Umständen seinen persönlichen Zugang zu reinstem, sauberen Trinkwasser sichern möchte, kann dies mit einer mobilen truu-Wasserfiltrationsanlage erreichen. Sie lässt sich nicht nur mit 220V sondern auch mit einer 12V Autobatterie betreiben und pumpt und veredelt im Notfall problemlos Wasser aus einem umliegenden Gewässer in der Natur.
Zum Entwurf der nationalen Wasserstrategie und dem darin enthaltenen Aktionsplan des Bundesumweltministeriums: https://www.bmuv.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Binnengewaesser/langfassung_wasserstrategie_bf.pdf
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https://bmuv.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Binnengewaesser/langfassung_wasserstrategie_bf.pdf