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„Des Wossa aus eam Hahn ko dein Kind gefährdn."

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„Des Wossa aus eam Hahn ko dein Kind gefährdn."

Mit genau der Nachricht wurden tausende Mensch in Saint-Louis (Frankreich) im vergangenen Jahr über Monat konfrontiert. Von an Tag auf n anderen war nix mehr selbstverständlich: Für besonders gefährdete Gruppm – Säuglingei, Schwangere, Stollende und immungschwächte Mensch – is d'Leitungswossa verboten worn, insgsamt rund 60.000 Mensch waren betroffen. Wos folgt is, erinnert auf Krisenzeiten: leere Regl, Mensch mit Einkaufswagn voller Wossaflaschn, Unsicherheit drüber, wos eigentlich no sicher is. Der Grund waren PFAS im Trinkwossa – sogenannte „Ewigkeitschemikaien", de si ned abbaua und si im Körper anreichern.
Des Verbot is am 25. April 2025 in Kraft treten worn und sollte ursprünglich mindestens bis End des Jahrs gültig sein. Monat später hatn für d'erste Gmoandn durch n Einsatz von Filtersystema wieder Wossa freigem werdn kenna.

Von heut auf morgen is eapas deutlich worn, wos vui lang ausglend ham: Wossa is ned automatisch sicher. Innert kurzer Zeit sind Filteranlagn installiert worn, erste Gmoandn ham wieder freigem kenna und d'Belaschtung is durch Filtration wieder unter d'Grenzwerte gsenkt worn. Gleichzeitig sind rund 20 Millionen Euro investiert worn, um des Problem langfristig in d'Griff z'bekumma. Damit zeigt der Fall zwei Sach gleichzeitig: Des Problem is real – und es is lösbar. Entscheidend is ned, ob eapas im Wossa is, sondern ob es entfernt wird.

👉 Wos PFAS genau sind und warum's so problematisch sind.

➡️ Im nächsten Beitrag geats druma, warum der Fall kein Einzelfall is – und wos des konkret für di bedeutet.

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