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Empfehlung der UN: „Trinke Leitungswasser“...
Seit 1992 rufen die Vereinten Nationen jeweils am 22. März zum „Weltwassertag“ auf. Mit dem Tag soll an die Besonderheiten von Wasser als die „essenziellste Ressource allen Lebens“ erinnern werden. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto: „Den Wandel beschleunigen“ ("Accelerating Change").
Am 25. September 2015 wurde beim UNO Nachhaltigkeitsgipfel der Staats- und Regierungschefs die „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. In diesem internationalen Programm hat die „Weltgemeinschaft“ 17 so genannte Nachhaltigkeitsziele festgelegt, (Sustainable Development Goals (SDGs)). Nachhaltigkeitsziel Nummer 6 bezieht sich auf „sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“ und empfiehlt den Menschen Leitungswasser zu trinken. – So weit, so gut.
Die Motive, Absichten und Zwecke der Urheber der Agenda klingen wie das Glaubensbekenntnis einer Religion. Sie sind in der „Präambel“ festgelegt und mit so vielen „heiligen Worten“ gespickt, dass sich jeder Kritiker der Agenda automatisch den Anstrich des Teufels gibt. Die Rede ist von „Würde und Gleichheit von Menschen“, „dem Schutz des Planeten“, „Wohlstand für alle“, „Harmonie mit der Natur“, „Frieden, Gerechtigkeit, globale Partnerschaft und Solidarität“ und alles sei insbesondere auf die Bedürfnisse der „Ärmsten und Schwächsten“ ausgerichtet.
Mit dem diesjährigen Thema soll die Wichtigkeit nationaler und internationaler Zusammenarbeit in Bezug auf die Einhaltung des „Nachhaltigen Entwicklungszieles 6“ in den Fokus gerückt werden. In diesem Ziel formulierten die Vereinten Nationen den Willen, bis 2030 sauberes Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen zu gewährleisten.
Haben die Vereinten Nationen den Bock zum Gärtner gemacht?
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) will herausgefunden haben, dass beim derzeitigen Tempo bis 2030 eine Lücke von 40% zwischen dem weltweiten Wasserangebot und der Nachfrage entstehen wird. Gleichzeitig positioniert sich das WEF wie üblich selbst als „Retter der Menschheit“, wie folgendes Zitat zeigt:
„Wir tragen dazu bei, die Lücke zwischen dem weltweiten Wasserbedarf und -angebot zu schließen. Die 2030 Water Resources Group (2030 WRG) wurde auf der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums 2008 in Davos, Schweiz, ins Leben gerufen, um dazu beizutragen, die Lücke zwischen dem weltweiten Wasserbedarf und -angebot bis 2030 zu schließen.“
Das WEF kennt sich mit Wasser besonders gut aus, nach Klaus Schwab ist der Top Manager Peter Brabeck-Letmathe, zweiter Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums. Er war 11 Jahre lang Geschäftsführer von Nestlé und machte den Konzern zum weltweit größten Wasserverkäufer. (6,9 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018). Nestlè wurde viel kritisiert, u.a. weil die Firma Grundwasser in Ländern wie Pakistan und Äthiopien an bessergestellte Kunden als Lifestyleprodukt verkauft, während dort viele Menschen jeden Tag verdursten. (Siehe auch den Film „Bottled Live“)
Brabeck - vom Saulus zum Paulus?
Ob irgend eine Agenda die Welt tatsächlich im Griff hat oder nicht dürfen zum Glück auch noch die Menschen selbst entscheiden. Die UN-Empfehlung Leitungswasser zu trinken ist aus den vielen in diesem Kanal genannten Gründen zu begrüßen, sofern sich Verbraucher mit einem hochwertigen Wasserfiltersystem vor den giftigen Inhaltsstoffen im Trinkwasser schützen, denn sauberes, schadstofffreies Wasser hält u.a. den Kopf frei um klar zu Denken. Ob allerdings der Vize des WEF tatsächlich der "Auserwählte" ist, der auf seine alten Tage der Menschheit doch noch Gutes tut, anstatt Großkonzerne auf Kosten der Menschen noch größer zu machen, pfeiffen zwar die Spatzen vom Dach, doch wissen tun´s nur die Götter. 💧😉
World Water Day | United NationsWorld Water Day celebrates water and inspires action to tackle the global water crisis. On World Water Day 2026, we will explore the critical relationship between water, women, and gender equality.